Aktuell

Dorothée Bauerle-Willert

Mit Dr. Dorothée Bauerle-Willert ist ein besonderer Kultur-Mensch zu früh von uns gegangen.

Dorothée Bauerle-Willert war als Kunsthistorikerin, Kunst -Kritikerin und Theatermensch eine Institution. Als Präsidentin des Internationalen Künstlergremiums (IKG) war sie auch Mitglied im Deutschen Kunstrat. Sie zeigte großes kulturpolitisches Engagement auch in den Fachausschüssen beim Deutschen Kulturrat. Durch ihre Publikationen und legendären Eröffnungsreden zeigte sie ihre Freundschaft zu Künstlerinnen und Künstlern, deren Interessen sie vehement vertrat. Ihre Lehraufträge an vielen Universitäten weltweit prägten ihren profilierten und kritischen Blick. Nicht zuletzt in unseren Debatten beim Deutschen Kunstrat werden wir sie sehr vermissen!

Dagmar Schmidt und Wolfgang Suttner

Sprecherin und Sprecher des Deutschen Kunstrates


Neues Mitglied im Deutschen Kunstrat

In der letzten Sitzung des Kunstrates am 20.9.2022 wurde einstimmig aufgenommen:

Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Kunstsachverständiger sowie qualifizierter Kunstsachverständiger e.V. (BVK)

www.bv-kunstsachverstaendiger.de

Wir freuen uns über unser 25. Mitglied.


Stoppt den Krieg gegen Ukraine

Der Deutsche Kunstrat ist unsagbar betroffen über den barbarischen Angriffskrieg Putins gegen Ukraine. Das ist menschlich, politisch und auch kulturell eine Katastrophe.

Die Sprecherin Dagmar Schmidt und der Sprecher Wolfgang Suttner haben eine Sondersitzung des Deutschen Kunstrats für den 9. März 2022 einberufen, um mit den Bundesverbänden aus dem Bereich der Bildenden Kunst zu besprechen, was für die Kulturmenschen in der Ukraine kurzfristig und mittelfristig getan werden kann.

In Kürze informieren wir hier.

Berlin, März 2022


Kunstrat in Sorge um afghanische Künstlerinnen und Künstler

Der Deutsche Kunstrat und seine Mitgliedsverbände sind angesichts der aktuellen Vorgänge in Afghanistan in großer Sorge um die Sicherheit der Künstlerinnen und Künstler, die sich für Freiheit, Gleichheit und humanistische Werte einsetzen. 

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich wie angekündigt auch tatsächlich für die Sicherheit der Akteure in Kunst und Kultur einzusetzen und insbesondere diejenigen in Sicherheit zu bringen, die sich aufgrund ihrer künstlerischen Arbeit in akuter Gefahr befinden.

Download Pressemitteilung: Kunstrat in Sorge (PDF, 0.2MB)


Forderungen des Deutschen Kunstrates und Antworten der demokratischen Parteien anlässlich der Bundestagswahl 2021

Der Deutsche Kunstrat hat seine Forderungen anlässlich der Bundestagswahl 2021 und daraus resultierende Fragen an die demokratischen Parteien gerichtet.

Die Wahlprüfsteine und die Antworten der Parteien können hier nachgelesen werden:

Bündnis90/Die Grünen (PDF/ 0,1 MB).

DIE LINKE (PDF/ 0,1 MB) 

CDU/CSU (PDF/ 95 KB)

FDP (PDF/ 203 KB)

SPD (PDF / 328 KB)

Wahlprüfsteine (PDF/ 66 KB)


Die Allianz der Freien Künste, in der der BBK-Bundesverband Mitglied ist und aktiv mitarbeitet, macht eine (nichtrepräsentative) anonyme Umfrage zum Thema KSK und nichtkünstlerischem selbstständigen Nebenverdienst. Damit sollen Fallkonstellationen präziser ermittelt werden, in denen es wegen eines solchen Nebenverdienstes bezüglich des Versicherungsschutzes eventuell zu Problemen kam oder kommen kann. Die Ergebnisse sollen für Gespräche mit Politik, Verwaltung (BMAS) und KSK genutzt werden, um mögliche Verbesserungen zu erreichen.

Die Umfrage steht unter folgendem Link zur Verfügung:

https://allianz-der-freien-kuenste.de/anonyme-umfrage-zur-erfassung-von-problemfaellen-ksk-versicherter-im-zusammenhang-mit-nicht-kuenstlerischen-selbststaendigen-nebenjobs/


Der Deutsche Kunstrat forderte am 27. Januar 2021 die sukzessive Öffnung von Ausstellungsorten, soweit die Corona-Pandemie dies zulässt.


Der Deutsche Kunstrat forderte am 20. April 2020 in einer Stellungnahme die Nachbesserung der Bundeshilfen, die bis dahin Künstler*innen kaum erreicht hatten und in ihrer Konstruktion wenig mit der ihrer Berufssituation zu tun hatten, sowie eine langfristige Förderung der kulturellen Infrastruktur. (Link zur Stellungnahme)


Mit der Resolution „Mehr Kunstunterricht in den Schulen vom 26.September 2018 fordert der Deutsche Kunstrat, die Stundenzuteilung im Fach Kunsterziehung wieder zu erhöhen, gestalterische und rezeptive Bildkompetenzen im Unterricht zu vermitteln, künstlerische Strategien und Kreativität in allen Schulfächern anzuwenden, die Ausbildung von Kunsterzieher*innen auszubauen und professionellen Bildenden Künstler*innen den Quereinstieg zu ermöglichen.


Der bundesweite Aktionstag "Kulturgut stärken" des Deutschen Kulturrates am 21. Mai 2011 wurde vom Deutschen Kunstrat mitinitiiert und unterstützt.


Im November 2009 diskutierten Künstler, Kunstwissenschaftler und Archivare über das kulturelles Erbe in einem Symposium des Deutschen Kunstrates unter dem Titel "Erb Gut Kunst".


Im November 2007 veranstaltete der Deutsche Kunstrat ein Symposium zur Frage "Was ist KunstWert?"